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Hochland AG eröffnet Neubau in Moskau
Produktion wird erweitert - Hoher Bekanntheitsgrad bei russischen Verbrauchern

02.04.2004
Planmäßig hat die Hochland AG Ende des vergangenen Jahres ihr neu gebautes Werk in Raos bei Moskau in Betrieb genommen. Die neue Produktionsstätte verfügt über die notwendigen Produktionskapazitäten, um der steigenden Nachfrage auf dem russischen Markt nachkommen zu können. Am Freitag, 2. April, wurde die neue Betriebsstätte nun offiziell eröffnet, ein „Meilenstein“ in der dreijährigen Produktionsgeschichte von Hochland in Russland, wie der Sprecher des Vorstands der Hochland AG, Herbert Summer, es formulierte.

Schon frühzeitig hat Hochland Anfang der 90er Jahre die interessanten Wachstumsmärkte in Osteuropa erschlossen und ist dort äußerst erfolgreich. In Russland sind Hochland-Produkte seit 1994 erhältlich. Anfangs wurde der russische Markt von Deutschland aus beliefert. Seit Oktober 2000 wird Hochland-Schmelzkäse in Raos bei Moskau produziert.

Zunächst war die Produktion in einem Werk der Firma Ehrmann untergebracht. Die Kapazitäten dort reichten aber schon bald nicht mehr aus, um die Nachfrage der russischen Verbraucher zu befriedigen, denn bereits 2001, im ersten kompletten Geschäftsjahr des russischen Tochterunternehmens, konnte der Absatz mehr als verdoppelt werden. Dank konsequenter Markenpolitik, die sich in Russland wie in Deutschland auf intensive TV-Werbung stützt, haben Hochland-Produkte in Russland einen hohen Bekanntheitsgrad. Rund 60% der russischen Verbraucher kennen die Marke Hochland.

35 Millionen Euro wurden in den Neubau in Raos investiert. In nur anderthalb Jahren Bauzeit entstand ein weitläufiger Gebäudekomplex mit ca 16.000 qm bebauter Fläche, eigener Energieversorgung und einem Verwaltungsgebäude. Auf modernen Maschinen wird der beliebte Hochland-Schmelzkäse in verschiedenen Angebotsformen als Ecken, Scheiben und in Schalen verpackt.

Heute arbeiten 230 Menschen im Dreischichtbetrieb bei Hochland Russland, um mit moderner Schmelzkäse-Technologie und erheblich erweiterter Kapazität die russischen Verbraucher noch zuverlässiger beliefern zu können.

Das neue Werk werde es Hochland ermöglichen, „den russischen Markt weiter für uns zu entwickeln und damit die positive Entwicklung Russlands, von der wir überzeugt sind, mitzugestalten“, sagte Herbert Summer bei der feierlichen Eröffnung. „Nicht nur der russische Markt, auch die Menschen und die Kultur des Landes sind uns nahe“, so Summers Erfahrung.

„Russland ist für Hochland ein ganz wichtiger strategischer Zielmarkt, dem wir uns mit großer Aufmerksamkeit, aber auch mit Leidenschaft widmen“, betonte Dr. Hans-Henning Wiegmann, der Aufsichtsratsvorsitzende der Hochland AG. Er lobte außerdem die große Professionalität im Zusammenwirken der Behörden, der beteiligten Firmen und aller an dem Projekt mitwirkenden Hochland-Mitarbeiter.

Das neue Werk in Raos war nicht das einzige Großprojekt, das Hochland in den vergangenen zwei Jahren beschäftigt hat: Mit einem Investitionsvolumen von rund 40 Millionen Euro wurde im selben Zeitraum die Schmelzkäse-Produktion im Stammwerk Heimenkirch auf den modernsten technologischen Stand gebracht.

Mit über 3.200 Mitarbeitern in sechs Ländern, einem Jahresumsatz von über 700 Mio. € und einem Absatz von über 200.000 Tonnen ist die Hochland AG Deutschlands größter privater Käsehersteller.